Burgfreiheit Lichtenberg

Als Burgfreiheit (auch Schlossfreiheit) wird ein von den Mauern einer Burganlage umschlossener Wohnbezirk bezeichnet.

Geschichte

Die Bürger dieses Bezirks genossen bestimmte Selbstverwaltungsrechte und eventuell auch das Marktrecht; später folgte oftmals das Stadtrecht. Bis in das 18. Jahrhundert blieb die Burgfreiheit eine Rechtsform von Ansiedlungen oder Einzelgebäuden in der Nähe von Residenzen. In den entsprechenden Bezirken wohnten überwiegend Hofbedienstete und Adlige. Sie ist vergleichbar mit dem heutigen Status von Botschaften oder Internationalen Organisationen.

Rechte und Freiheiten 

Die Burgfreiheiten lagen außerhalb der Zuständigkeit von Stadtrat oder Bürgermeister und unterstanden damit nicht der städtischen Verwaltung, Polizei und Gerichtsbarkeit, sondern dem Hofgericht. Mit ihren häuslichen Anliegen (zum Beispiel Baugenehmigungen und Straßeninstandsetzung) konnten sich die Bewohner direkt an den Landesherrn beziehungsweise den von ihm beauftragten Beamten wenden und mussten nicht bei einem bürgerlichen Gemeinderat vorstellig werden. Steuern und Abgaben waren anders geregelt oder entfielen völlig. Inhaber des Burglehens besaßen….das Privileg, von allen städtischen Lasten und Abgaben befreit zu sein.[1] Wer sich innerhalb der Burgfreiheit niederlassen wollte, bedurfte der Erlaubnis des Landesherrn.

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Allgemeines zum GEOpark

Globaler-Europäischer-Nationaler Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Geo-Naturpark = Umweltbildungsinstitution, die die Geologie als Grundlage hat

Der Geo-Naturpark nutzt das Netzwerk aus Erdgeschichte (Erde), Natur, Mensch und Kultur

Der Vorgänger war der Naturpark Bergstraße-Odenwald (und Naturpark Neckartal-Odenwald),

bereits 1960 als einer der ersten Naturparke in Deutschland (gesamt 94) gegründet,

Fläche 3500 km², 3 Bundesländer, 9 Landkreise und 105 Kommunen,

im Jahre 2002 wurde der Naturpark aufgrund des bedeutenden geologischen Erbes zum Nationalen und Europäischen Geopark ernannt,

(Naturpark ist gesetzlich, Geo-Naturpark ist Prädikat)

der Begriff „Geopark“ ist ein Prädikat für Gebiete, die über ein besonders reichhaltiges geologisches Erbe verfügen,

2004 erfolgte die Auszeichnung als Globaler Geopark und somit die Mitgliedschaft im „Weltnetz der Geoparke“, = Global Network of Geoparks under UNESCO, weltweit 77 Geopark-Regionen, internationale finanzielle Unterstützung, der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald ist Teil des weltweiten Netzwerkes !!!

+ European Geoparks Network= 42 Regionen in Europa nationale Geoparks auf Landesebene

seine Aufgaben: Schutz des geologischen Erbes, Vermittlung geologischer Themen im Rahmen der Umweltbildung, nachhaltige Regionalentwicklung, wissenschaftliche Forschung innerhalb des Parks, Bildung und Information zur Geologie, Natur und Kultur in

  • Geopark-Eingangstoren (Grube Messel, Tropsteinhöhle Buchen-Eberstadt in der Nähe von Walldürn, Neckarsteinach, Kühkopf Stockstadt/Rhein) ,
  • 10 x  Infozentren ( Lorsch, Lampertheim, Erbach, Lautertal/Felsenmeer, Reichelsheim, Walldürn, Weinheim, Zwingenberg, Kranichstein, Mosbach) und
  • 4 x umweltpädagogischen Stationen (Ausstellungen zu den Themen vor Ort in Schloss Lichtenberg im Fischbachtal, Naturschutzzentrum Bergstraße in Bensheim, Forthaus Almen in der Nähe von Fürth an der Weschnitz, Wanderzentrum Abtsteinach in der Nähe von Wald-Michelbach).

Geo-Top des Jahres = 2010 Messel,

Geopark-Pfade

Geopark-ab-Hof

Geopark-Ranger = Botschafter des Geo-Naturparks, machen spannende Führungen durch die Landschaft und bieten Aktionen zur Umweltbildung für alle Altersklassen, sind buchbar, Besucherinformation auf Naturpark-Parkplätzen, Erlebnis- und Umweltpädagogik, Ferienspiele evtl. Idee für Fischbachtal?

Geopark-vor-Ort-Begleiter = kleinstes Glied im Geo-Naturpark, er verbindet die Themen Erdgeschichte, Natur, Mensch und Kultur bei seiner Tätigkeit,

mittlerweile 14 Gruppen mit mehr als 200 Mitgliedern,

in unserer direkten Umgebung: Lautertal, Michelstadt, Klein-Umstadt, Weinheim, Walldürn, Heidelberg,

Ausbildungsprogramm des Geo-Naturparks für engagierte und interessierte Menschen in den Mitgliedskommunen, die gerne in ihrer direkten Umgebung Führungen zu Erdgeschichte, Natur und Kultur anbieten möchten.

Grube Messel = UNESCO-Welterbe = Fenster in die Zeit vor 47 Millionen Jahren

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Service & Preise

Für private oder öffentliche Veranstaltungen kann man den Kaisersaal mit Ahnensaal und den Gewöhlbesaal einzeln oder zusammen mieten.

Zum Anmieten der Räume setzen Sie sich bitte frühzeitig mit Frau Strohmenger im Rathaus Fischbachtal in Verbindung. Die Arten der Nutzung und die Preise sind sehr vielfältig. Hier sind beispielhaft Preise für privaten Familienfeiern und andere Veranstaltungen:

Kaisersaal mit Gewölbesaal und Ahnensaal: 900,00 Euro/Tag

Kaisersaal mit Gewölbesaal: 700,00 Euro/Tag

Kaisersaal ohne Gewölbesaal z. B. für Tagungen: 600,00 Euro/Tag

Gewölbesaal: 200,00 Euro/Tag

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Gastronomie Lichtenberg

Cafe Heuneburg 

Adresse: Lippmannweg 6, 64405 Fischbachtal Telefon: 06166 8877

Öffnungszeiten:

Mittwoch – Samstag 13:00 –18:00

Sonntag 11:00 – 18:00

Montag und Dienstag Ruhetag

Gasthaus Alt Lichtenberg

Telefon: 06166 8432

Restaurant • Biergarten • Catering • Schlosshochzeit

Öffnungszeiten:

Mo. und Di. ab 17.00 Uhr

Do. – Sa. 11.30 – 14.00 und ab 17.00 Uhr

So. ab 10.30 durchgehend bis 21.00 Uhr

Mittwoch Ruhetag

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Installation der Weihnachtsbeleuchtung am Bollwerk

Am 14.11.17 trafen sich die unerschrockenen Helfer am Bollwerk, um die Weihnachtsbeleuchtung zu installieren. Dank der Vorarbeiten des Bauhofes und des schönen Wetters war das dann schnell erledigt.

Das Resultat kann sich sehen lassen!

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Eröffnung „Pfad der Vielfalt“

Der Verein Fischbachtal kreativ hatte gut geplant: es war ein strahlender Herbsttag, an dem die Eröffnung des Pfades der Vielfalt gefeiert wurde.

Großen Zuspruch hatte diese Eröffnungsfeier, die am Bürgerhaus in Billings stattfand. Nach den obligatorischen Grußworten ging es dann auf den Rundweg und eine der Schautafeln wurde symbolisch enthüllt.

Siehe auch Bericht im Echo über Ein Pfad der Vielfalt

Einweihung der Tafel

Einweihung der Tafel

noch mehr Bilder

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Tag des offenen Denkmals 2016

Lichtenberg zeigt seine Attraktionen der Öffentlichkeit …Anlässlich des Tages des offenen Denkmals gaben die Geopark-Rangers alles und verschiedene Programmpunkte lockten zahlreiche Besucher nach Lichtenberg. Das Wetter spielte mit und so war es ein sehr informativer Tag.

Im Schloss wurden mehrere Führungen angeboten, die auf großes Interesse stießen. Ein Highlight war sicher die Möglichkeit, das Bollwerk zu besichtigen.

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Die Johannes der Täufer Kirche in Niedernhausen

Unter der Führung der Geopark-vor-Ort-Begleiterin Cornelia Röder-Baltz konnten wir diese schöne Kirche besichtigen. Es war wieder mal schön, zu erleben, wie lebendig unsere neue Heimat hier im Fischbachtal ist und was man für interessante Details aus der lokalen Geschichte erfahren kann. Und wir kennen jetzt „unsere“ Kirchturmspitze 😉

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das Interesse war groß

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